Silke`s Kinderbuch

 

Bevor ich mit dem malen angefangen habe, hatte ich eigentlich ein ganz anderes Hobby... das schreiben von Kinderbüchern und Geschichten.

Angefangen habe ich damit, weil ich etwas besonderes haben wollte, was ich meinen Kindern Abends vorlesen kann... etwas, was sonst keiner hat.

Irgendwann habe ich mein Buch dann einem Schriftsteller zum lesen gegeben, der meinte, das ich auf jeden Fall versuchen sollte, es zu veröffentlichen.

Ein Gedanke, der im ersten Moment ziemlich interessant klang, jedoch ohne die passenden Kontakte kaum möglich ist. Natürlich habe ich ein paar Buchverlage angeschrieben und einigen auch meine Leseprobe zugeschickt... doch einen passenden Buchverlag habe ich nicht gefunden und dann auch recht schnell wieder aufgegeben.

Mein Buch liegt nun seit 2002 in meinem Schrank und irgendwie ist es doch recht schade. Deswegen habe ich mir gedacht ich setze Euch einfach mal eine Leseprobe rein... vielleicht sagt ihr mir ja, wie es Euch gefallen hat und wer weiß, vielleicht wird es irgendwann ja doch veröffentlicht ?

Und wer weiß, vielleicht hat ja irgendjemand von Euch auch Interesse an meinem Buch oder  Kontakt zu einem Buchverlag, der Interesse an meinem Buch hat... dann meldet Euch doch einfach bei mir. Das Buch ist komplett illustriert mit Bildern von Brigitte Merzmann.
 


 


 

 

Silke Haking

Die Abenteuer von

 

 Anton © 2002

 

Wer ist eigentlich Anton?

 

Ihr kennt Anton noch nicht? Na dann wird es ja höchste Zeit, das ich euch von ihm und seinen tollen Abenteuern erzähle.

 

Anton ist ein kleiner Junge mit blondem Lockenkopf, der mit seinen Eltern gerade in ein großes Haus in einem Vorort von Köln gezogen ist. Zuerst war Anton ziemlich traurig, weil dieser Umzug auch bedeutete, das er seine Freunde nicht wiedersehen konnte, doch dann eines Tages entdeckte Anton etwas in dem neuen Haus, das sehr sonderbar war.

Wollt Ihr wissen, was es war? Na dann geht doch einfach mit Anton und erlebt sein erstes großes Abenteuer!

 

Es war an einem Sonntag, als Anton schon sehr Früh erwachte. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, das es gerade 7 Uhr waren. Da es im Haus noch ganz ruhig war. Und seine Eltern wahrscheinlich noch am schlafen waren, beschloss Anton, sich einmal ein wenig in dem großen Haus umzusehen. Schließlich gab es hier so viel neues, was zu entdecken war. Schnell kletterte Anton aus seinem Bett und zog sich an. Dann steckte er vorsichtig den Kopf durch die Türe um zu horchen, ob nicht doch etwas von seinen Eltern zu hören war. Aber es blieb alles still. Vorsichtig schlich sich Anton aus seinem Zimmer und ging auf die Haustüre zu. Um seine Eltern nicht zu wecken, wollte er sich erst einmal den großen Garten ansehen. Zuerst schaute er sich einmal um, doch dann entdeckte er etwas, was ihn sehr neugierig machte. Am Ende des Gartens stand eine große Hecke, in der mitten drin ein großes Loch war.

Was wohl hinter der Hecke war? Dachte sich Anton und lief auf die Hecke zu.

Als er sich das Loch genauer ansah, wunderte er sich. Er konnte nur ein schwarzes Loch erkennen, aber nicht sehen, was dahinter war.

Vorsichtig steckte er eine Hand durch das schwarze Loch und erschrak, als seine Hand verschwunden war. Er konnte sie nun auch nicht mehr sehen. Mit einem Ruck zog er sie wieder aus dem Loch und stolperte dabei über eine Baumwurzel, die zur alten Eiche hinter ihm gehörte. Nun saß er auf seinem Hosenboden und traute seinen Augen nicht. Was hatte das Loch zu bedeuten? Warum konnte er die Hand reinstecken, sie dann aber nicht mehr sehen. Diesem Geheimnis musste Anton einfach nachgehen. Mutig stand er auf, atmete noch einmal tief durch, und steckte dann den Kopf durch das schwarze Loch. Zuerst traute Anton seinen Augen nicht. Als er den Kopf durch die Hecke gesteckt hatte, konnte er plötzlich auf der anderen Seite einen wunderschönen weißen Strand sehen, und weiter hinten befand sich das große Meer. Aber wie sollte das wahr sein? Er wohnte doch mitten in der Stadt. Bis zum Meer war es doch viele Stunden mit dem Auto. Das wusste Anton noch genau, denn er war ja im vergangenen Jahr erst mit seinen Eltern dort gewesen.

Anton wollte gerade wieder den Kopf aus dem Loch ziehen, als er eine Stimme hörte.

„Hallo Anton, da bist du ja endlich.“ Wo kam diese Stimme plötzlich her? Erschrocken sah sich Anton um. „ Du brauchst keine Angst zu haben, komm doch näher, „ die Stimme gehörte einem kleinen Mäuschen, das mitten mit Sand vor ihm hockte.

„ Wer bist du?“ fragte Anton verwundert. „ Ich bin Fips, und wohne dort unten am Meer.“ „ Aber wo kommt der Strand und das Meer denn her? Wir wohnen doch hier mitten in der Stadt, und da gibt es doch eigentlich kein Meer.“  Langsam wurde Anton mutiger.

Und Fips antwortete: „ Wenn du näher kommst, und dich zu mir setzt, erzähl ich es dir. Anton kletterte nun ganz durch das Loch und setzte sich vor Fips in den weichen Sand.

„ Das Loch in der Hecke ist ein Zauberloch. Immer, wenn du durch dieses Loch gehst, kommst du in eine andere Welt.“ versuchte Fips zu erklären.

„ Aber wie kann das sein?“ Anton verstand nun gar nichts mehr.

„ Das Haus in dem Du wohnst, ist verzaubert. Er gehörte einmal einer Familie mit einem kleinen Mädchen. Doch dann wurde es verzaubert, und das Mädchen ist verschwunden.“ erklärte Fips. „ Aber wo ist das Mädchen denn hin? Gespannt wartete Anton, das Fips weiter erzählte.  „ Wo das Mädchen hin ist, weiß keiner, nur du kannst dieses Geheimnis lüften, und das Mädchen finden. Aber bis dahin gibt es viele Abenteuer und Geheimnisse, die du erleben wirst. Und nur wenn du mutig genug bist, diese Abenteuer durch zu machen, wirst du auf das große Geheimnis treffen, und das kleine Mädchen befreien.“ antwortete Fips.

„ Aber wie stelle ich das an? Woher weiß ich was ich machen muss?“ fragte Anton nun. „ Du musst dieses Amulett steht’s bei dir tragen, dann wirst du immer wissen, was du machen musst.

 
 

Aber verliere es niemals, denn sonst kommst du nicht zurück in deine Welt.“ Mahnte Fips Anton, bevor er ihm sagte: „ So und nun geh wieder zurück durch das Loch und beginne mit deinem ersten Abenteuer.“

Anton wollte noch so viel fragen, aber als er sich umblickte, war Fips verschwunden. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als wieder zurück durch das Loch zu klettern.

Als Anton durch das Loch kletterte, dachte er eigentlich, das er wieder im Garten rauskommen würde, doch statt dessen, war er nun an einem Ort, an dem es stockdüster war. Anton rieb sich die Augen, er konnte einfach nichts erkennen. Doch dann plötzlich sah er etwas weiter entfernt ein kleines Licht. Vorsichtig ging er einige Schritte auf das Licht zu. Da er nichts sehen konnte, wusste er auch nicht, ob er bis zu dem Licht gelangen würde. Doch dann dachte er an das was Fips ihm gesagt hatte. Solange er das Amulett bei sich hatte, würde er wissen, was er machen muss. Anton überlegte kurz, dann war ihm klar, das es nur eine Möglichkeit gab, er musste das Licht erreichen.

Mit ausgestreckten Armen ging Anton ganz vorsichtig weiter auf das Licht zu. Er hatte es schon fast erreicht, als es plötzlich überall hell wurde, und Anton mitten im Trubel eines großen Jahrmarktes stand.

Von überall war Musik zu hören und Kinder lachten, während sie auf den Karussell fuhren. Am liebsten wäre Anton einfach losgelaufen und hätte es den Kindern nachgemacht, doch dann fiel ihm ja ein, das er eigentlich eine andere Aufgabe hatte. Er musste ja das kleine Mädchen finden. Ob es wohl hier war? Aber wen sollte er fragen? Er weiß ja noch nicht einmal den Namen des Mädchens, oder wie es aussieht. Warum hatte Fips es ihm nicht verraten? Etwas unschlüssig sah sich Anton um. Dann entdeckte er ein großes Zelt, mit einem Schild, auf dem stand: Ich schau für dich in die Zukunft – und beantworte dir jede Frage. Ob in dem Zelt wohl jemand war, der wusste, wie das kleine Mädchen heißt, und wo ich es finde, dachte Anton und ging einfach hinein. Er hatte das Gefühl, das er schon

wieder in einer anderen Welt war, denn in dem Zelt sah es aus, wie bei einem Zauberer. Das Zelt war ganz dunkelblau und hatte überall an der Zeltwand goldene Sterne. In der Mitte stand ein Tisch, mit einer großen Kugel drauf, die blitze und sich drehte.  Ansonsten gab es noch sehr viele Bücher die überall herumlagen und vor dem Tisch zwei weiche dicke Kissen.

Während Anton sich alles genau ansah, erschien eine kleine alte Frau, mit einem langen weiß-blauen Kleid.


 

„Hallo Anton, schon das du bei mir reinschaust,“ begrüßte sie Anton. „Äh, ja Hallo, aber woher kennen Sie denn meinen Namen? Ich habe doch noch gar nichts gesagt.“ „ Aber du hast doch sicherlich auf dem Schild gelesen, das ich in die Zukunft sehen kann, und deswegen kann ich dir auch deinen Namen sagen, noch bevor du auf die Idee kommst,“ grinste die alte Frau und setzte sich auf eins der beiden dicken weichen Kissen. „ Komm setzt dich, du hast doch sicher ein paar Fragen, die ich dir beantworten soll, oder?“

Etwas verlegen antwortete Anton: „ Ja stimmt, ich möchte sie wirklich etwas fragen.“ Und schon erzählte Anton der netten alten

Frau alles, was er von Fips erfahren hatte und fragte sie schließlich: „ wissen sie vielleicht, wie dieses Mädchen heißt, und wo ich es finde?“

„ Ja, ich kann dir wirklich sagen, wie dieses kleine Mädchen heißt. Aber wo du sie findest, das musst du alleine herausfinden. Ich kann dir leider nur sagen, das sie fast so heißt wie du, nämlich Antonia, und sie ist genauso alt wie du. Sie hat sogar am gleichen Tag wie du Geburtstag. Aber mehr kann ich dir leider nicht sagen. Den Rest musst du alleine herausfinden. Aber einen Tipp gebe ich dir noch. Mach dich auf die suche nach dem Land der Zwerge. Dort findest du einen Zwerg, der Habakuk heißt. Er wird dir bei deiner Suche weiterhelfen können. Aber bedenke. Du musst das Geheimnis um diese kleine Mädchen alleine lösen, denn nur dann kannst du ihr helfen, wieder zu ihren Eltern zurück zu kommen.“ Sagte die alte Frau, dann stand sie auf. Bevor sie das Zelt verließ, sagte sie noch“: Such Habakuk, dann wirst du sie finden.“

Als Anton wieder aus dem Zelt kam, überlegte er, wo sollte er denn nur das Zwergenland finden? Er ging ein wenig weiter über den Jahrmarkt. Dann blieb er stehen und fragte einen älteren Herrn, der ihm entgegen kam, ob er ihm den Weg zum Zwergenland sagen könnte. Der ältere Herr hielt das jedoch für eine Kinderphantasie, und versuchte Anton zu erklären, das er doch schon zu groß ist, um an Zwerge zu glauben.

Aber Anton war sich sicher, das es das Zwergenland geben musste. Wie sollte er sonst das Mädchen Antonia finden? Bei dem Gedanken würde Anton erst so richtig bewusst, was die alte Frau in dem Zelt ihm eigentlich von dem Mädchen erzählt hatte. Es war doch schon seltsam, das dass Mädchen ausgerechnet Antonia hieß, und am gleichen Tag Geburtstag hatte wie er, ja sogar genauso alt war. Was das wohl zu bedeuten hatte? Na, Anton würde es schon noch herausfinden.
 

 

Na was meint Ihr ? Wird Anton heraus finden, wer Antonia ist ?
Was werden ihn für Abenteuer erwarten ? Wird er sie finden ?

Eins kann ich Euch verraten... es wird eine lustige, aufregende und spannende Reise durch die Phantasie werden, bis Anton am Ende seiner Reise ist.



Die Komplette Geschichte kann ich Euch aus Copyrightgründen leider im Moment noch nicht zur Verfügung stellen... denn wer weiß, ob es nicht irgendwann jemanden geben wird, der Interesse daran hat mein Buch zu kaufen, oder zu veröffentlichen.


 

 

 
Diese Homepage wurde von Silke & Stephan Haking erstellt