Stephanie
Stephanie ist das Nesthäkchen unserer Familie
und ein richtiger kleiner Wirbelwind. Es hält sie nichts lange ruhig und am
liebsten tobt sie draußen mit ihren Freunden rum. Manchmal ist sie eher ein
kleiner Junge als ein Mädchen, denn sie klettert lieber auf Bäumen, spielt
Fußball oder fährt mit ihrem Fahrrad, als mit Puppen oder Barbies zu spielen.
Sie geht gerne in die Schule und liest seit
neustem gerne Bücher über Prinzessinnen und Tiere. Ihr Lieblingsbuch ist zur Zeit
"Der Löwe, der nicht schreiben konnte"
Das Stephanie so ein kleiner Wirbelwind ist, hat
sie aber im letzten Jahr auch ziemlich zu spüren bekommen, als sie beim Spielen
mit ihrem Bruder gestürzt ist und sich einen ziemlich komplizierten Bruch des
Schienbeines zugezogen hat.
Sie musste operiert
werden und der Bruch wurde mit sogenannten Fixierdrähten fixiert. Das schlimmste
an der Sache war aber nicht der Bruch für sie, sondern die lange Zeit, in der
sie nicht in die Schule durfte, oder draußen spielen konnte. Nach dem sie nach
einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde, musste sie noch 5 Wochen lang
einen sogenannten Liegegips tragen, mit dem sie nicht laufen oder auftreten
durfte. Also auch nicht in die Schule gehen konnte.
Mit der Mama zu Hause das Unterrichtsmaterial
durch arbeiten zu müssen, machte es auch nicht gerade besser... sie vermisste ihre
Freunde und die Schule. Um so glücklicher was sie, als sie nach 6 Wochen endlich
einen Gehgips bekam und wieder in die Schule durfte. Das einzige, was sie noch
störte, war das sie mit dem Gehgips nicht raus in die Pause durfte und das auch
die Teilnahme am Sportunterricht ( ihrem Lieblingsfach neben Deutsch ) noch für
lange Zeit nicht möglich war.
Inzwischen ist der Bruch wieder gut verheilt und
wenn alles gut geht, dann wird Stephanie nächsten Monat wieder operiert und die
Fixierdrähte kommen dann endlich nach 4 Monaten wieder raus. Dann kann sie
wieder toben und klettern, wie sie es am liebsten macht !

April 2010
Krankenhaus - Teil 2 - der Abschluß
Die Zeit vergeht oft wie im Fluge... und so war es
Anfang des Monats soweit. Stephanie musste noch einmal ins Krankenhaus, damit
ihr die Drahtnägel aus dem Unterschenkel entfernt werden konnten. Zum Glück war
der Bruch inzwischen so gut verheil, das es Problemlos gemacht werden konnte.
Morgens um 7:00
Uhr haben wir uns auf den Weg ins Kinderkrankenhaus von St. Marien
gemacht, wo Stephanie zusammen mit ihrem Bruder für die Operationen vorbereitet
wurden. Um 10 Uhr kurz nach ihrem Bruder wurde sie dann in den Operationssaal
geschoben und konnte diesen schon nach kurzer Zeit ohne ihre Drahtnägel wieder
verlassen. Nach 4 Stunden Aufwachphase und einigen kurzen Nachuntersuchungen
durften sie und ihr Bruder dann wieder nach Hause.
Auch die Nachuntersuchung am nächsten
Tag verlief problemlos ! Ein paar Tage mussten die Beiden allerdings noch ruhig
machen, damit die Operationswunden nicht wieder aufreißen, doch schon eine Woche
später wurden die Fäden gezogen und die Beiden bekamen von der Chefärztin die
Erlaubnis wieder zum Spielen, Toben, Radfahren, Inliner fahren oder zu was auch
immer sie Lust haben. Allerdings bekamen sie von ihr auch die Anweisung sich so
schnell ja nicht wieder in der Notaufnahme sehen zu lassen... lach.
Und da ja
praktischerweise Osterferien sind, hat Stephanie das ganze auch gleich
ausgenutzt und lief vom Krankenhaus aus gleich zu ihrem geliebten Opa, dem sie
gleich mit einem schelmischen Lächeln dazu brachte, ihr Fahrrad zu reparieren,
damit sie noch am gleichen Tag losradeln konnte.
Seit dem
nutzt sie wieder jede freie Minute zum Radfahren, Inliner Skaten und mit ihren
Freunden zu toben.

April 2010
Das malen vielleicht vererbbar ist, hört man ja immer wieder... so hat schon meine
Mutter gemalt, bevor ich angefangen habe und nun möchte auch Stephanie das malen
lernen und übt schon fleißig.
Für ihr Alter ist es doch gar nicht schlecht geworden:

19.April 2010
Sportstunde mit Folgen
Das unsere Tochter ein echter
Wirbelwind ist, das ist uns und allen, die uns kennen schon lange bekannt... und
das sie auch immer mitten drin ist, wenn was los ist auch.
So hat sie es auch diesmal wieder
geschafft, sich beim Sportunterricht in der Schule in Schwierigkeiten zu
bringen.
Beim Trampolinspringen stürzte sie
ungeschickt und knickte mit den Fingern der linken Hand um.
Wer jetzt denkt... na wenigstens nicht die rechte, dann kann sie
wenigstens noch schreiben, der liegt bei unserer Tochter leider falsch... denn
unsere kleine ist Linkshänder.
Nachdem sie schon in diesem Schuljahr eine ziemlich lange Zeit
in der Schule wegen ihrem komplizierten Beinbruch versäumt hat, waren wir
natürlich nicht gerade begeistert ! Und der Blick auf die Hand ließ nichts gutes
Ahnen. Die Finger waren ziemlich angeschwollen und begannen bereits sich in den
dunkelsten Blautönen zu verfärben.
Wir also gleich hin mit ihr in die
Unfallchirurgie, um die hand röntgen zu lassen.
Zum Glück machte der Arzt uns etwas Mut, denn auf dem ersten
Blick war kein Bruch fest zu stellen. Allerdings konnte er nicht ausschließen,
das sie sich eine leichte Verletzung der Wachstumsfugen zugezogen hat.
Erst wollte er ihr für ein paar Tage
einen Gips anlegen, damit die Finger ruhig gestellt werden, doch damit war
unsere Tochter gar nicht einverstanden.
Von Gips hatte sie noch immer die Nase voll... schließlich war es
noch nicht lange her, das sie 11 Wochen lang wegen ihrem Gipsbein nicht laufen
konnte.
Also bekam sie einen Verband, musste
jedoch versprechen, die Finger so ruhig wie möglich zu halten.
Inzwischen ist das ganze eine Woche
her... und ihre Finger leuchten noch immer schön rot-blau-gelb... aber die
Schwellung lässt langsam nach und sie kann die Finger schon fast wieder normal
bewegen.
In ein paar
Tagen ist wohl alles wieder überstanden und mit dem schreiben gab es diesmal
auch nicht so viele Probleme... schon nach 2 Tagen konnte sie wieder normal
loslegen... und in der Zwischenzeit hat sie eben ein bisschen Hilfe bekommen !
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